Muzeum Szczecin w PRL

Über das Museum

Sozialgeschichte und Alltagskultur Stettins in den Jahren 1952–1989

01

Museumsgeschichte

Das Museum wurde von Justyna Machnik gegründet, einer lizenzierten Stadtführerin. Den Anfang machte eine eigene Stadtführungsroute „Stettin auf dem PRL-Pfad" entlang der al. Wojska Polskiego und ul. Jagiellońska (Premiere April 2018). Eine einzimmerige Ausstellung ergänzte die Touren, kostenlos nur für Teilnehmer (Mai 2019–November 2020).

Es folgte ein Umzug in größere Räumlichkeiten, organisatorische Anstrengungen und über ein Jahr Aufbauarbeit. Das Museum öffnete seine Türen für Besucher im März 2022.

Szczecin w PRL bietet visuelle Impulse, Sozialgeschichte und Alltagskultur aus den Jahren 1952–1989. Mehrere thematische Bereiche: Stettin (Orte, Kultur, Betriebe, Musik, Speisen), Wohnen, Kindheit, Büro eines Parteifunktionärs, Handel, Handwerk, Sport und Freizeit.

Außerdem: Typografie, Design und Einrichtungstrends, Alltagsgegenstände sowie das Phänomen der Kulthaftigkeit und Nostalgie. Für die lokale Gemeinschaft ist es eine Art Gedächtnisspeicher. Die meisten Exponate wurden von Einwohnern Stettins gespendet.

Beschreibungen der Objekte, Phänomene und Orte sind in drei Sprachen verfügbar: Polnisch, Englisch und Deutsch.

2018

PRL-Stadtrundgang

2022

Museumseröffnung

02

Über die Autorin

Justyna Machnik — pomysłodawczyni i współwłaścicielka Muzeum Szczecin w PRL

Justyna Machnik

Gründerin · Stadtführerin

Gebürtige Stettinerin und lizenzierte Stadtführerin. Projekte: Usługi dla Ludności (Dokumentation alter Handwerksbetriebe – Radiobeiträge, zwei Ausstellungen, Artikel, Gruppenbesuche, Stettiner Handwerkerkarte der Innenstadt), Szczecin auf dem PRL-Pfad (Themenspaziergang und Ausstellung), Kamienice Szczecina (Förderung der Route „Außergewöhnliche Stettiner und ihre Mietshäuser"; 2013 Konzept von 11 Enthüllungen von Gedenktafeln an Fassaden). Von 2007–2012 Journalistin beim Polnischen Radio Szczecin und Szczecin FM. Autorin von Artikeln über Stettiner Geschichte und Orte.

Im Jahr 2020 veröffentlichte sie auf dem Portal „Zwykłe Życie" die Serie „OCHRONA" über Mitarbeiter von Pförtnerlogen und Sicherheitspunkten — Orte, die zugleich Hintergrund und strategischer Punkt der Stadt sind. Zweifache Finalistin des Leserwettbewerbs der Gazeta Wyborcza.

In Stettin liebt sie Platanen, Granitpflastersteine, Mosaike und Köpfe an Mietshäusern – Jugendstil-Frauenfiguren, Komponisten, Dämonen. Sie war Teenager, als der Kommunismus zusammenbrach, was sie in den Kreis der Erinnernden einreiht. Sie ging in Schuluniform mit Abzeichen am Ärmel zur Schule, spielte auf dem Hof Gummiband-Spiele, und schlief nach dem Abendprogramm auf einem Klappsofa.